Elternteil rast Kinder tot

Elternteil rast Kinder tot

Vater rast mit dem Auto seine Kinder tot

Die schrecklichen Bilder des Trümmerfeldes bleiben im Gedächtnis, ihr  Schicksal noch viel mehr: Motorblock und Karosse des Unfallfahrzeugs liegen verstreut, etwa 100 Meter von einander entfernt. Der BMW X5 prallte mit hoher Geschwindigkeit am 27.09.2015  bei Fischbach (Landkreis Bautzen) gegen einen Baum. Der Vater überlebte, seine Kinder tot.

Kinder totDer Vater Shaip B. (46) lenkte absichtlich das Fahrzeug ,mit seinen 2 Kindern ( Ramush und Laura, beide 5 Jahre) auf der Rückbank, gegen einen Baum. Der Wagen wurde durch die Wucht des Aufpralls völlig zerstört und die Kinder aus dem Fahrzeug geschleudert. Während ein Hubschrauber den verletzten Vater in die Klinik fliegen konnte, verstarben die beiden kleinen Kinder noch am Unfallort. Laut Feuerwehr waren sie vermutlich sofort tot. Einen Tag nach dem Horrorunfall gestand Shaip B., wie er sich und seine Kinder absichtlich ungebremst gegen einen Baum raste. Laut Hintergrundinformationen hatten sich die Eltern der Kinder zuvor getrennt und  die Kinder Kinder totwaren am besagten Tag zum Umgang beim Vater. Laut Medienberichten soll der Mann seine Ehefrau in der Vergangenheit massiv bedroht und geschlagen haben, sodass die Mutter der getöteten Kinder bereits in ein Frauenhaus geflüchtet war. Man kann derzeit nur vermuten, warum die Kinder, trotz der gewaltbehafteten Vergangenheit des Kindesvaters, unbegleitet bei Shaip B. den  Umgang wahrnehmen mussten. Das Landgericht Görlitz verurteilte den Vater im Frühjahr 2016 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe wegen Mordes und stellte eine besondere Schwere der Schuld fest. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Vater seine Kinder heimtückisch mit auf die Todesfahrt nahm.

<<Ich habe meine Kinder getötet>> ein Bericht zu diesem Fall von Jana Ulbrich,  Sächsische Zeitung

Unvorstellbar, welches Leid die Mutter nun ertragen muss. Die zwei Freundinnen der Familie, Linda und Maria, haben kurz nach dem tragischen Ereignis eine Spendenaktion gestartet: Unter https://www.facebook.com/Spenden-f%C3%BCr-Ramush-und-Laura 950330148361253/timeline/ finden Sie nähere Informationen.

Dass es in diesem geschilderten Fall ein Mann war, der seine Elternrolle ausnutzte, um Gewalt gegenüber seinen Kindern und dem anderen Elternteil auszuüben, ist Zufall. Dem PIANO-Elternnetzwerk sind ebenso Fälle bekannt, in denen eine Mutter aktiv Gewalt gegen die Kinder und / oder dem anderen Elternteil ausübte. Wobei auffällig oft Frauen von körperlicher Gewalt durch einen Mann berichten, während Männer eher berichten, Opfer seelischer Gewalt von Frauen geworden zu sein.

In unserer Lobbyarbeit sehen wir hier klare Ziele:

„Safety First“–
Schutz vor innerfamiliärer Gewalt und Nötigung im Kontext (Nachtrennungs-)Familie

Professionelle Hilfsangebote für Opfer von häuslicher Gewalt in der Eltern- und Elternpartnerschaftsrolle, statt Bagatellisierungen

„Hinsehen statt wegschauen“ –
Professionelle Hilfsangebote für Gewalttäter
in ihrer Eltern- und Elternpartnerschaftsrolle

Gerichtliche Sanktionen bei Trennungskriminalität, Kindesentführung und Boykott von freiwilligen Elternvereinbarungen

Gesetzliche Schutzbarrieren vor Willkür und Missbrauch im familienrechtlichen Gerichtsverfahren, z.B. durch Beisitzer, Audioaufnahmen

Aufklärungsarbeit über die fehlenden Standards im Jugendhilfesektor, die willkürlichen Auswüchse im Familienrechtssystem und dem aufgeblühten Wirtschaftszweig, welcher mit dem Leid von Trennungs- und Scheidungsfamilien täglich im hochstelligen Bereich „Kasse“ macht.

Die weiteren Ziele des PIANO-Elternnetzwerk erfahren Sie auf unserer Seite „Lobbyarbeit“

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